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Tarifpolitik der Gewerkschaft NGG

Die Gewerkschaft NGG betreut in einer Vielzahl von Branchen und einzelnen Unternehmen Mitglieder und verhandelt dort Tarifverträge. Wir möchten nach Möglichkeit über unsere Arbeit vor Ort informieren und bieten daher wir in diesem Menü Flugblätter und Brancheninformationen an.

 

Aufgrund des Umfangs unserer Branchenarbeit können wir nicht alle Informationen online stellen. Insbesondere sind unsere Tarifverträge ausschließlich Mitgliedern vorbehalten und werden nicht veröffentlicht. Für weitergehende Informationen, wenden Sie sich daher direkt an unser Büro.

Tarif gibt´s nur aktiv!

Finanzkrise, Rezession, Konjunkturflaute: Die Tarifverhandlungen finden in diesem Jahr in schwierigen Zeiten statt. Niemand kann sagen, wie sich die Wirtschaftskrise weiter entwickelt. Noch sind die Branchen der Ernährungsindustrie kaum betroffen. Trotzdem werden uns die Arbeitgeber nichts schenken. Darum lautet unser Motto "Tarif gibt es nur aktiv!". Denn:

 

Gute Tarifabschlüsse gibt es nur dort, wo die Beschäftigten sich AKTIV dafür einsetzen. Der erste Schritt ist die Mitgliedschaft in ihrer Gewerkschaft. Damit machen sie deutlich, dass sie bereit sind, für eine Lohnerhöhung auch aktiv zu werden.

 

In Deutschland gilt nur noch für jeden zweiten Beschäftigten überhaupt ein Tarifvertrag. Darum muss jeder AKTIV werden, um bestehende Tarifverträge zu erhalten - auch Sie!

 

Übrigens: Sie können auch online Mitglied werden. Einfach hier klicken.

Tarifrunde 2010

Gewerkschaft NGG will Lohnerhöhungen von bis zu fünf Prozent und untere Tariflöhne auf mindestens 7,50 Euro anheben

Berlin – 25. November 2009.


Für die Tarifrunde 2010 hat der Hauptvorstand der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) eine tarifpolitische Empfehlung beschlossen, nach der die Entgelte und Ausbildungsvergütungen um vier bis fünf Prozent im Jahr 2010 steigen sollen. Die Laufzeit der Anschlusstarifverträge soll grundsätzlich zwölf Monate betragen.


In Tarifgebieten, in denen die untersten Tariflöhne noch unter 7,50 Euro pro Stunde liegen, sollen diese in einem ersten Schritt auf mindestens 7,50 Euro erhöht werden.


„Der Jugend eine Chance geben“: Nach Abschluss ihrer Ausbildung sollen junge Fachkräfte mindestens für zwölf Monate vom ausbildenden Betrieb übernommen werden.


Claus-Harald Güster, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft NGG, begründete die Tarifempfehlung: „Wir gehen selbstbewusst in die Tarifrunde 2010. Sowohl die Sicherung der Arbeitsplätze als auch die Erhöhung der Einkommen haben für uns Priorität. Auch wenn die Tarifverhandlungen schwieriger werden, wir wollen die Realeinkommen erhöhen und damit auch die Binnennachfrage ankurbeln. Wir sind kompromissbereit und konfliktfähig. Aber Abstriche bei Sozialstandards und Tarifverträgen werden wir nicht zulassen.“


Für die rund 520.000 Beschäftigten im Ernährungsgewerbe und die rund eine Million Beschäftigten im Hotel- und Gaststättengewerbe werden die Tarifkommissionen „die differenzierte, betriebsnahe und branchenorientierte Tarifpolitik fortsetzen“, hat Güster angekündigt.

Sonderseite: Betriebsratswahlen 2010

2010 sind Betriebsratswahlen!

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